Jean-François Verdier & l’Orchestre Victor Hugo Franche-Comté

Mahlers 1901 uraufgeführte Symphonie Nr. 4 ist den Geheimnissen der Kindheit gewidmet, obwohl sie kein genaues Erzählprogramm hat: zunächst die pastorale Freude der Unbeschwertheit mit Anklängen an Dorffeste, dann karnevaleske Spiele mit der fast harmlosen Maske des Todes, schließlich spirituelle Nostalgie mit dem "himmlischen Leben", das im Lied des letzten Satzes versprochen wird, einem der ergreifenden Adagios, für die Mahler ein Geheimnis hat. Die Qualen und das Glück der Liebe, der erotische Schwung und die Sehnsucht nach Verlangen, die in lyrischem Genuss transzendierte Elegie: So vertrauen sich die gemischten Stimmen von Sophie, Octavian und der Marschallin im erhabenen Schlusstrio des Rosenkavaliers an. Dieser Höhepunkt der Opernkunst von Richard Strauss berührt heute wie damals die intimsten Saiten eines jeden Schicksals.

Art

  • Musik
  • Musik
  • Klassische Musik
  • Konzert

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