Weil Kinder wissen, wie man sich imaginäre Freunde erfindet, können sie sehr gut verstehen, dass der Tanz Bühnenbilder denken kann, ohne dass man sie bauen muss. La Maison, ein von Hervé Chaussard choreografiertes Duo, besitzt diese magische Dimension. Die Geschichte ist alltäglich: Wir teilen einen Tag im Leben von zwei Tänzern, zu Hause.
Sie bewegen sich in einem unsichtbaren Mobiliar und können sich manchmal daran stoßen. Wenn man sie in dieser immateriellen Welt tanzen sieht, denkt man, dass, wenn sie eine Katze hätten, es die von Alice im Wunderland sein könnte. Mit dieser schelmischen Aufführung wendet sich der Choreograf und Zauberer direkt an die kindliche Vorstellungskraft. Man muss nicht sehen, um zu glauben; für die Dauer der Aufführung beweist der Tanz, dass die Welt in der Handschrift der Bewegung existiert.
Mit La Maison präsentiert The Will Corporation ein interaktives Schauspiel/Spiel, bei dem der Zufall ein Wörtchen mitzureden hat: Sechs Teile bilden die imaginären Räume dieser Performance und nur das Publikum hat den Schlüssel, der sich in Form eines Spielwürfels materialisiert...
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