Sie sind gerade in Dijon und möchten mehr über die turbulente Geschichte der Hauptstadt Burgunds erfahren? Die Touristeninformation bietet die Führung „Dijon Découverte“ an, einen Spaziergang, den Sie unbedingt machen müssen, um die Geschichte der Stadt der Herzöge kennenzulernen und die schönsten Bauwerke der denkmalgeschützten Zone zu bewundern.

Von den Herzögen von Burgund bis heute

Die Stadt gilt als eine der schönsten Altstädte von ganz Frankreich und bewahrt ein bemerkenswertes architektonisches Kulturgut. Es wurde durch die Geschichte geformt, die eng mit der Epoche der Herzöge von Burgund und der des Burgunder Parlaments verbunden ist.

Entdecken Sie die Zeit der Großen Herzöge des Okzidents, die aus Dijon zwischen 1363 und 1477 eine europäische Hauptstadt machen, die ihrer Zeit voraus war! In den folgenden drei Jahrhunderten erschaffen die Parlamentarier im Stadtzentrum majestätische Fassaden. Die Stadt fasst ca. 100 Hôtels particuliers.

Ende des 19. Jhs. müssen die alten Zeugnisse der industriellen und urbanen Entwicklung weichen, die von den heutigen Boulevards ersetzt werden, die die denkmalgeschützte Zone umgeben.

Die Top Sehenswürdigkeiten von Dijon

Mittelalterliche Architektur findet sich in Dijon vor allem in den zahlreichen großen religiösen Bauwerken der „Stadt der hundert Glockentürme“ wieder. Die romanische Kirche Saint-Philibert und die zwei gotischen Ikonen Notre-Dame und die Kathedrale Sainte-Bénigne zählen zu den schönsten heiligen Orten der Stadt in Burgund.

Das symbolischste Bauwerk von Dijon ist und bleibt ohne Zweifel der majestätische Palast der Herzöge von Burgund. Der erste Herzog von Valois, Philipp der Kühne, baute ihn 1365 wieder auf und verwandelt den Salle des États in einen wahren Palast. Dieser machte im Verlauf der Jahrhunderte mit den klassischen Fassaden von Jules-Ardouin Mansart, dem Architekten von Ludwig XIV. weitere Verwandlungen durch. Das heutige Rathaus beherbergt das ruhmreiche Musée des Beaux-Arts und die Grabstätten der Herzöge.

Die Altstadt Dijons bietet ihren Besuchern auf 97 ha eine denkmalgeschützte Zone in der 3.000 Häuser und fast 200 historische Bauwerke Seite an Seite mit der Natur in den Squares und den Gärten im neoklassizistischen Stil existieren. Vom Panoramaaussichtspunkt auf der herzoglichen Terrasse des Turm Philippe le Bon aus, kann man dieses gewaltige und einzigartige Kulturerbe aus 46 Metern Höhe bewundern.

Die Lebenskunst der Einwohner Dijons

Das Savoir-vivre in der Hauptstadt Burgunds wird durch die Rückeroberung rund um den Place de la Libération durch Fußgängerzonen, SB-Fahrräderservices und die Einrichtung zweier Straßenbahnlinien begünstigt.

Es entstehen Besichtigungen von handwerklichen Betrieben rund um die Spezialitäten der Küche Dijons wie Senf, Lebkuchen und Cassis, bei denen Geschichte mit Verkostung einhergeht.

Der Brunch in den Halles von Dijon, die Verkostungen an ungewöhnlichen Orten bei den „Jeudis Vins“ und bei den „Aperitifs auf dem Turm“ tragen zur Verbreitung der kulinarischen Kunst Dijons bei. 2021 wird die Cité Internationale de la Gastronomie et du Vin eröffnet und stellt ein richtiges Viertel im Stadtzentrum von Dijon dar. Dijon wird neben den Städten Tours, Lyon und Paris-Rungis die Französische Küche „Le repas gastronomique des Français®“ und vor allem die Climats, Weinbaugebiete von Burgund in den Vordergrund rücken.

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